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ERINNERUNGEN & SINGULARITÄT -
DER STOFF, AUS DEM DIE TRÄUME SIND:

Zunächst einmal: Was verbirgt sich hinter dem Begriff Singulariät?
Das nachfolgende Video zeigt eine virtuelle Reise durch das Universum. Diese führt den Betrachter ganz am Schluss durch ein sogenanntes Schwarzes Loch, an dessen Ende die Singularität als kleiner weißer Punkt erkennbar ist, dessen Ausdehnung gleich Null ist.

Wie ist erklärbar, dass die Singulariät unsere Träume beeinflusst?
Um diese Frage, mit logischen und nachvollziehbaren Argumenten beantworten zu können, kommt man eigentlich nicht umhin, einige Erkenntnisse aus der Quantenwelt einzubeziehen. Das ist allerdings keine leichte Kost, was manch einem vielleicht zu kompliziert erscheinen mag. Es geht natürlich auch einfacher, wenn man akzeptiert, dass das Universum wie
eine kosmische Festplatte funktioniert (dieser Begriff stammt im übrigen von dem Quantenphysiker Hans-Peter Dürr). Das heißt, dass diese Festplatte - die auch als Singularität bezeichnet wird - ausnahmslos alle Informationen speichern würde, die seit Bestehen des Universums erschaffen wurden.

Ein weiterer, wichtiger Fakt ist, dass Photonen die
Informationsträger im Universum sind (Quelle). Das heißt Photonen transportieren Informationen instantan von A nach B. Für sie existiert somit weder Raum noch Zeit, was Quantenphysiker als Nichtlokalität bezeichnen.
Auch der menschliche Körper, genauer gesagt,
jede einzelne Zelle, nutzt Photonen und deren Fähigkeit, Informationen zu übertragen, um ohne Zeitverzögerung die lebenswichtigen Prozesse des Organismus steuern zu können. So gesehen, kann der Mensch auch als LICHTWESEN betrachtet werden.

Womit wir an einem ganz entscheidenden Punkt angelangt sind, denn auch ein Traum ist letztlich nichts anderes, als
ein geistiges Konstrukt das aus INFORMATIONEN besteht. Träume stehen somit immer in einer ununterbrochenen Verbindung mit dem KOSMISCHEN KONZERT DER PHOTONEN.

Wir sehen also, dass zwischen den in der Singularität gespeicherten Informationen (der "kosmischen Festplatte") einerseits und den Zellen unseres Körpers andererseits, eine äußerst enge Beziehung besteht und ein stetiger Austausch von Informationen stattfindet. Wie aber kann das ohne unser Wissen geschehen?

kopf

Wie Freud bereits postulierte: In uns agiert ein Unterbewusstsein das uns "intuitiv" steuert, antreibt und mit Ideen versorgt. Diese, nicht eindeutig zu lokalisierende Region des Gehirns, ist mit einer Black Box vergleichbar, deren Inhalt uns weitestgehend verborgen bleibt.

Auch an der "Erschaffung" der Träume hat das Unterbewusstsein einen wesentlichen Anteil. Im Gegensatz zu den vorherrschenden Theorien der Neurowissenschaft, gehe ich jedoch davon aus, dass das menschliche Gehirn selbst keine Informationen speichert. Seine Aufgabe besteht lediglich darin, die aus der Singularität stammenden Informationen (in der auch die Erinnerungen aus der Realität enthalten sind) zu verarbeiten (siehe Abb.).

Das Ergebnis ist immer eine bunte Mischung aus beiden Welten, also den Erinnerungen der Realität und den Impressionen/Informationen, die über die Photonen aus der Singularität auf uns einwirken. Wie ein Traum am Ende gestaltet wird, hängt allerdings immer von der individuellen Beschaffenheit, den Eigenschaften sowie den Lebenssituationen eines Menschen ab.

Träume sind mit einem kognitiven
Trainingsprogramm vergleichbar, das darauf ausgerichtet ist, Resilienz, Kreativität sowie die persönliche Weiterentwicklung zu fördern. Es besitzt außerdem ein hohes Wirkpotential bei allen neuronalen Erkrankungen, insbesondere bei Depressionen sowie in der Demenzprävention. Auch wenn dieses großartige Heilungspotential bisher kaum genutzt wurde, so erkennen doch immer mehr Menschen, die Vorteile von Therapien, die nicht auf schulmedizinischen Grundlagen basieren.